Noch kein Video eingefügt

Gewässerordnung

 

 

 

 

 

 

 

 

Version 2015

1. Dieser Fischereierlaubnisschein ist nur gültig in Verbindung

    a.) mit dem Jahresfischereischein und

    b.) mit dem deutschen Sportfischerpass, der die gültigen Beitragsmarken enthalten 

        muss.

2. Die Gewässerordnung und die Satzung des A.S.V. Herford und Umgegend e.V. ist genau zu beachten.

3. Uferbetretung : Der Inhaber dieses Fischereierlaubnisscheines ist berechtigt  die Ufer des Hücker Moor See`s zur Ausübung des Fischfangs auf eigene Gefahr zu betreten Fischereirecht NRW  Begleitpersonen haben dazu kein Recht. Das Campieren in Zelten / Schirmzelten  mit Boden  ist seitens der Landschafts - behörden untersagt, Anglerschirme und Schirmzelte sind erlaubt. Das Grillen an den Vereinsgewässern  ist nicht erlaubt. Auf dem Anglerheimgelände ist das Grillen erlaubt.

4 . Brutzeit der Wasservögel : In der Brutzeit des Teichrohrsängers vom 01.05. bis 15.07. eines jeden Jahres ist der Fischfang im Süd – westlichen Bereich des Hücker Moor See´s   Wiese / Kopfweide untersagt.  

5 . Fischereiaufsicht: Den Vereinsmitgliedern, den amtlich verpflichteten Fischereiaufsehern und den Polizeiorganen sind die Ausweispapiere, die Geräte und der Fang auf Verlangen vorzuzeigen. Ihren Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten.

6. Gewässerverunreinigungen und Fischsterben sind dem Vorstand ( Gewässerwart )  umgehend zu melden. Nur sofortige Meldungen ermöglichen ein erfolgreiches Eingreifen.

7. Raubfischfang : Während der Schonzeit für Raubfische ist das Angeln mit Spinnern, Blinkern oder anderen Kunstködern nicht gestattet. Das Mitbringen von Köderfischen aus anderen Gewässern ist gesetzlich untersagt. Köderfische dürfen nur in dem Gewässer verwendet werden, aus dem sie stammen.

8. Die Verwendung von lebenden Köderfischen zum Fischfang ist gesetzlich verboten. Fischarten, die einem Mindestmaß unterliegen, dürfen als Köderfische nicht verwendet werden.

9. Gefangene Fische dürfen in das Pachtgewässer nicht zurückgesetzt werden. Ausgenommen hiervon sind Fischarten, die einer Schonzeit oder einem Mindestmaß unterliegen und das vorgeschriebene Maß noch nicht erreicht haben. Fische die das gesetzliche Mindestmaß erreicht haben, dürfen nicht lebend transportiert und in andere Gewässer umgesetzt werden. Das markieren von Fischen ist strengstens verboten. Die Verwendung eines Setzkeschers ist nach den Bestimmungen  des LFG erlaubt.

10. Mindestmaße und Schonzeiten :  

Art                                           Mindestmaß                                            Schonzeiten vom – bis einschließlich

Aal                                              50 cm                                                                                                      

Hecht und Zander                        55 cm                                                                     15.02. bis 31.05.

Wels                                           50 cm                                                                      keine

Schleie                                         25 cm                                                                     keine

Ansonsten gelten die gesetzlichen Mindestmaße und Schonzeiten.

11. Das Gerät muss der jeweilig zu fangenden Fischart angepasst sein. Verboten sind Setzangeln, Aalkörbe, Grundschnüre, Schleppangeln, Aalpuppen sowie Paternostersysteme. Das Angeln mit Drilling oder Zwillingshaken auf Friedfisch ist verboten. Das Umlenken von Angelschnüren ist an allen Vereinsgewässern untersagt.        

12. Behandlung und Begrenzung des Fanges : Die Behandlung der gefangenen Fische richtet sich nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Verstöße hiergegen können eine strafrechtliche Ahndung  zur Folge haben. Es dürfen pro Angeltag und Angler: 2 Edelfische: Aal – Hecht –Karpfen - Zander und 3Kg Weißfisch  aus den Vereinsgewässern entnommen werden.          

14. Verwertung des Fanges: Fischverkäufe sowie Tausch gegen Sachwerte sind nicht gestattet.

15. Angelplatz: Jeder Angler hat seinen Angelplatz sauber zu verlassen. Verstöße hiergegen werden dem

Umweltamt der Stadt Spenge gemeldet, zur Anzeige gebracht. und mit Entzug der Fischereierlaubnis geahndet.

Verstöße gegen das Fischereigesetz, gegen die dazu ergangenen Verordnungen, gegen die

Bestimmungen im Fischereierlaubnisschein oder gegen die Gewässerordnung werden mit Entzug des

Erlaubnisscheins geahndet.

 

 Der Vorstand